Was ist ein Mantra?

Ein Mantra ist ein mystisches Wort, das in einer bestimmten Klangfolge in einem konkreten Rhythmus über einen bestimmten Zeitraum wiederholt wird. Durch Wiederholung kann es das Bewusstsein erheben und verändern und neue Gedankenmuster hervorbringen.

Es gibt viele verschiedene Mantras, jedes besitzt eine einzigartige Wirkung. Mantras sind eine Verbindung zwischen dem Mensch und dem Göttlichen*. Es ist eine hoch entwickelte Form des Gebets.um den Menschen zu stärken, zu nähren und sein wahres Wesen zu entwickeln.

Der Hauptunterschied zwischen einem normalen Wort der Umgangssprache und einem heiligen Wort der Kraft ist die Nutzung des Atems und die bewusste Ausrichtung des Geistes auf das Göttliche. Manche Worte der Kraft sind im Unterbewusstsein der Menschen gespeichert, da sie jahrtausendelang immer wieder benutzt und gestärkt worden sind und so ein Energiefeld aufgebaut haben.

* Wenn für Dich der Begriff "Gott" nicht stimmig ist, dann ersetze ihn mit universeller Kraft, das ALL-Eine, die Schöpferkraft, das grosse Geheimnis, etc.

Wie funktioniert ein Mantra?

Mantra bedeutet "Projektion des Geistes". Durch die meditative Wiederholung und das Chanten von Mantras können wir unseren Verstand lenken. Dies wirkt wie Medizin auf den Geist, wodurch die mentale Schwingung der Gedankenmuster erhöht wird.

Die grösste Stärke des Menschen liegt im vorderen Frontalhirn, das unsere Persönlichkeit reguliert. Wenn das Frontalhirn mithilfe von Mantras kontrolliert wird, kann impulsives Verhalten verhindert und ein meditativer Geist geschaffen werden.

Das Chanten von Mantras kann Glück in Raum und Zeit erfahrbar machen und Gesundheit, Frieden und Gleichgewicht im Innen und Aussen erschaffen.

Die Wirkung eines Mantras hängt vom Grad des Bewusstseins des Menschen ab, der es chantet. Je mehr man chantet, desto mehr Bewusstsein kann man entwickeln.

Die Wirkung eines Mantras hängt mit den Reflexpunkten der Zunge und des Mundes zusammen. Am Gaumen gibt es 84 Meridiane und Druckpunkte, die beim Chanten beeinflusst werden. Durch eine deutliche Artikulation beim Chanten wird der Hypotalamus angeregt, und dies regt wiederum die Hirnanhang- und die Zirbeldrüse an, die das autonome Nervensystem regulieren.

In einer Gruppe zu chanten multipliziert die Kraft der Mantras und bringt die gesamte Gruppe in Harmonie. Das Gesetz des Ausgleichs besagt, dass ein vibrierender Körper seine Vibration auf den nächsten Körper oder die nächsten Zellen überträgt. Höhere Frequenzen heben dabei niedrigere Frequenzen an.

Inspirierende Musik für Dich

Die Musik von Rootlight Inc. ist darauf ausgerichtet, dem Zuhörer eine Vielzahl von Vorteilen zu bringen, wie z. B. Energie, Balance, Wohlstand, Stärke, Schutz, Selbstheilung, und vieles mehr. Sowohl das Hören wie auch das Mitsingen von dieser Musik können dich positiv unterstützen.

Diese Musik ist im Wissen und im Einklang mit den universellen Naturgesetzen entstanden.

Abgestimmte Naam-Meditationen

Naam Yogis arbeiten mit individuellen Naam-Meditationen, abgestimmt auf die Qualitäten, die ein Mensch im Leben entwickeln möchte. Die besten Zeiten für Meditation sind von 4 bis 7 Uhr morgens oder am frühen Abend, wenn die Sonne untergeht.

Ein besonderes Glück ist es, wenn Du von einem Meister unterwiesen wirst.

Was ist ein Mudra?

Ein Mudra ist eine Fingerhaltung oder Handbewegung, das für eine bestimmte Dauer ausgeführt wird und als lebendiges Symbol wirkt. Mudras reden eine symbolische Sprache, die unser Bewusstsein erweckt und spezifische Energiemuster aktiviert, um eine selbstheilende Wirkung hervorzurufen.

Es gibt tausende von Mudras mit spezifischen Wirkungsweisen, wie zum Beispiel Kopfmudras, Herzmudras, Haltungsmudras, Schleusenmudras,  Beckenbodenmudras und viele mehr.

Wie funktioniert ein Mudra?

Die Lehre der Mudras ist zugleich eine Kunst und eine Wissenschaft und beruht auf dem Prinzip, dass alles, was im Makrokosmos existiert, auch im Mikrokosmos zu finden ist. Der Mensch als Mikrokosmos ist fähig, alles zu erfahren, was jenseits seines Daseins im Universum existiert. Jedes Mudra drückt auf symbolische Weise eine seelische, körperliche und emotionale Haltung aus, die dem Anwender entspricht.

Mudra Yoga gleicht die fünf Elemente Feuer, Erde, Wasser, Luft und Äther aus, die den einzelnen Fingern zugeordnet werden können. Je nach der spezifischen Handhaltung kann die Wirkung eines Elements gestärkt oder abgeschwächt werden.

In einem Zuordnungssystem repräsentiert der Daumen die göttliche Welt oder auch die Erde, der Zeigefinger das Wasserelement, der Mittelfinger das Feuerelement, der Ringfinger das Luftelement und der kleine Finger das Ätherelement.

Die Anwendungsdauer eines Mudras kann stark variieren. Manche wirken schon nach einigen Momenten, vor allem bei regelmässiger Anwendung, wobei andere bis zu einer halben oder sogar einer Stunde gehalten werden müssen, um ihr volles Potenzial zu entfalten.

Alles, was die Hände ausführen, wird vom Gehirn gesteuert. Da ist es nicht verwunderlich, dass die Hände die Art des Gehirns reflektieren, das sie lenkt. Zugleich sind die Hände eine Ausdehnung des Herzens. Yogis wissen, dass Hände wie eine Energielandkarte unseres Bewusstseins und unserer Gesundheit sind. Jeder Körperteil kann durch das Arbeiten mit bestimmten Zonen in unseren Händen stimuliert oder ausgeglichen werden.

Die Arbeit mit den Händen hat einen direkten Einfluss auf das Gehirn. Die Hände, insbesondere die Handflächen, enthalten mehr Nerven als jeder andere Körperteil, und auch die Nervenbahnen vom Gehirn zu den Händen sind stark ausgebildet. Forscher haben nachgewiesen, dass zwei Nervenbahnen nebeneinander liegen, wobei die eine die Impulse des Gehirns zum ausführenden Organ lenkt und die andere die Impulse des empfangenden Organs zurück zum Gehirn leitet. Durch die direkte Kommunikation von Gehirn und Händen ist es möglich, an den Händen abzulesen, welche Qualitäten bei einem Menschen aktiv sind, welche noch nicht erwacht sind und welche eventuell entwickelt werden können.